Entries tagged as rezension
Sunday, February 1. 2009
Trigun Vol. 1 – Yasuhiro Nightow
Sprache: Englisch
Originalsprache: Japanisch
Seiten: 360
Verlag: Dark Horse Comic
ISBN: 978-1-593-07052-6
Inhalt:
Auf einem weit entfernten Wüstenplanet hat die Menschheit ein neues Zuhause gefunden. Einige noch erhaltene Power Plants (Kraftwerke mit seltsamen Wesen im Inneren) sichern das Überleben auf diesem unwirtlichen Planeten, um sie herum haben sich Städte gebildet. Doch eines Tages wird eine dieser Städte, July, komplett dem Erdboden gleichgemacht. Ein Mann namens Vash the Stampede oder auch Humanoid Typhoon (menschlicher Taifun) wird dafür verantwortlich gemacht und man setzt ein Kopfgeld von $$60 billion double dollars (die Währung auf dem Wüstenplaneten) auf ihn aus. Von da an wird Vash von vielen Kopfgeldjägern verfolgt, die eigentlich hauptsächlich für die Schneise der Zerstörung verantwortlich sind, die er hinter sich herzieht, denn Vash selbst ist eigentlich ein Pazifist.
Meine Meinung:
Zu allererst muss ich sagen, dass ich bevor ich mit dem Manga begonnen habe, den Anime gesehen habe und erst dadurch überhaupt auf die Idee kam mir den Manga zu besorgen. Die Abwechslung zwischen Witz und Ernst während der Story hat mich gefesselt und macht sie zu etwas besonderem. Der Hauptcharakter Vash wird einem sofort sympathisch und tut einem teilweise doch schon sehr Leid, weil er eigentlich immer unverschuldet in irgendwelche Schwierigkeiten kommt. So kommen zum Teil sehr witzige Szenen zustande. Auf der anderen Seite hat Vash eine feste Vorstellung vom Leben und lebt seine pazifistische Vorstellung bis zum Äußersten.
Der erste Band gibt schon einige kleine Einblicke in Vashs Vergangenheit und zeichnet Vashs Charakter deutlich ab. Aber man merkt deutlich, dass es der Eröffnungsband ist, da man fast gar keine Antworten zu den Personen oder den Orten erhält. Das Ende ist relativ offen.
Der Zeichenstil wechselt von sehr detailreichen Gesamtüberblicken zu rasanten Kampfszenen. Teilweise werden auch Handlung oder Gesichtsausdrücke stark vereinfacht dargestellt (besonders in den witzigeren Szenen). Der Stil hat mir insgesamt sehr gut gefallen, allerdings waren einige der dargestellten Bewegungen schwer nachzuvollziehen und ich würde sagen, dass mir da das Vorwissen aus dem Anime sehr geholfen hat, da ich dadurch schon einigen Szene kannte und die Darstellung im Manga besser interpretieren konnte. Wer den Anime nicht kennt, könnte damit eventuell seine Probleme haben.
Anmerkung zur Serie:
Eigentlich war Trigun Vol. 1 zuerst in zwei Bänden erschienen, aber ist später dann als ein Doppelband erschienen (verlinkte Ausgabe). Genauso verhält es sich mit Trigun Vol. 2. Nach diesen beiden Bände wird die Serie als „Trigun Maximum“ weitergeführt, da zwischendurch ein Verlagswechsel stattgefunden hat. Soweit ich weiß, sind die ersten zwei Bände von Trigun und vier Bände von Trigun Maximum auch auf Deutsch im Carlsen Verlag erschienen. Die Übersetzung wurde dann allerdings vorerst eingestellt.
Sunday, January 18. 2009
Das Auge des Golem – Jonathan Stroud
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
englischer Titel: Bartimaeus 2. The Golem’s Eye
Seiten: 672
Verlag: Omnibus
ISBN: 978-3570218538
Inhalt:
Der junge und ehrgeizige Zauberer Nathanael, der sich in der Zaubererwelt John Mandrake nennt, hat nach seinem Abenteuer mit dem Amulett von Samarkand eine steile Karriere begonnen. Doch seit neuester Zeit verübt der Widerstand immer wieder neue Anschläge und als diese auf einmal ungeahnte Maßstäbe annehmen und Nathanael bezweifelt, dass sie tatsächlich vom Widerstand verübt wurden, muss er um seine Stellung fürchten. Seinen einzigen Ausweg sieht er darin, wieder einmal den Dschinn Bartimäus zu beschwören.
Derweil bereitet der Widerstand unter der Leitung eines geheimnisvollen Fremden einen neuen Plan vor. Nur Kitty, die schon einen kurzen Auftritt im ersten Band hatte, kommt das Ganze etwas komisch vor.
Über den Autor:
Jonathan Stroud wurde 1970 im englischen Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Er arbeitete zunächst als Lektor für Kindersachbücher. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin von Kinderbüchern, und der gemeinsamen Tochter Isabelle in der Nähe von London.
Meine Meinung:
Ähnlich wie im ersten Band geht es rasant und witzig zu in diesem Buch. Jonathan Strouds Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen.
Im zweiten Teil der Bartimäus-Reihe wird eine neue Hauptfigur eingeführt, Kitty, die man schon einmal kurz im ersten Band kennenlernt. So wird in diesem Buch aus drei Perspektiven erzählt (Bartimäus, Nathanael und Kitty), was einem verschiedene Sichtweise auf das Geschehen ermöglich. Dabei haben besonders die Übergänge überzeugt.
Auch wurden die witzigen Fußnoten in Bartimäus’ Passagen beibehalte, die dem ganzen immer eine gewisse komische Note verleihen.
Leider kamen diese Passagen eher weniger vor, weil zumeist aus Kittys oder Nathanaels Sich erzählt wird. In der Mitte des Buches ergab sich dadurch doch schonmal die ein oder andere Länge, wobei ich die Geschichte insgesamt sehr spannend fand.
Leider kommt „Das Auge des Golem“ nicht ganz an den ersten Band der Reihe heran, ist aber dennoch auf jeden Fall lesenswert.
Monday, December 29. 2008
Schmitz' Katze - Ralf Schmitz
Sprache: Deutsch
Seiten: 259
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3596179787
Inhalt:
In diesem Buch beschreibt der Komiker Ralf Schmitz das Zusammenleben mit seiner Katze Minka, erklärt verschiedene typisch kätzische Verhaltensweisen und gibt noch andere Katzen-Anekdoten zum Besten.
Über den Autor:
Zur Biografie
Auf seinerWebsite http://www.schmitz.tv/ finden sich auch noch einige nette Zugaben zum Buch (z.B. Trailer und Katzen-Würg-Geräusch)
Meine Meinung:
Dieses Buch ist super geeignet für Katzenbesitzer oder Menschen, die sich noch eine Katze anschaffen wollen. Ralf Schmitz gibt in witzig-lockerer Weise seinen Alltag mit seiner Katze Minka wieder und lässt auch die anderen Katzen und Katzenbesitzer in seinem Umfeld nicht ungeschoren davonkommen
So kommen in diesem Buch einige äußerst witzige Katzengeschichten zusammen, die mich teilweise zum laut auflachen gebracht haben. Oftmals habe ich auch meinen Kater in diesem Buch wiedergefunden, was wohl jedem Katzenbesitzer so ergehen wird.
Die Aufteilung des Buches macht es möglich immer mal wieder kleine Pausen einzulegen, es ist also ein Buch, dass man auch bei wenig Zeit gut lesen kann, da man immer mal wieder einen kleinen Abschnitt lesen kann. Viele Fotos (witzig und oftmals genial getroffen) und Zeichnungen runden das Gesamtbild schön ab und als kleines Extra gibt es hin und wieder Anmerkungen zum Leben mit einer Katze am unteren Ende der Seiten.
Danke Sam, für dieses geniale Weihnachtsgeschenk ![]()
Sunday, December 28. 2008
Das Rote Palais. Die Totenwächterin - Helene Henke
Sprache: Deutsch
Seiten: 180
Verlag: Sieben Verlag
ISBN: 978-3940235220
Inhalt:
Deutschland steht kurz vor der Legalisierung des Vampirismus und überall präsentieren sich Vampire schon in der Öffentlichkeit. Doch die Stimmung ist zwiespältig, zum einen versucht man sich den Vampirkult zunutze zumachen, zum anderen gibt es scharfe Kritik am Vampirismus und der Legalisierung. Die Detektivin Leyla Barth ist auf Vampir-Fälle spezialisiert und wird auch nun wieder zu einem merkwürdigen Mordfall herangezogen. Um mehr Informationen zu sammeln geht sie ins Rote Palais, einem sehr besonderem Kino, das vom Meistervampir der Stadt Rudger von Hallen geleitet wird, der Leyla sofort in seinen Bann schlägt…
Über die Autorin: Zur Biografie
Meine Meinung:
Für mich war „Die Totenwächterin“ das erste Vampirbuch, dass in Deutschland spielt, was dem Ganzen einen gewissen Reiz gibt, da man mal vom dem typischen amerikanischem Schema abweicht und dadurch die Geschichte eine ganz andere Grundlage bekommt (so ist hier nicht alles so möglich wie in Amerika, z.B. muss sich eine Sekt als Verein tarnen, um überhaupt existieren zu können).
Die Hauptcharaktere gefallen mir sehr gut. Leyla ist sehr taff und schlagfertig und lässt sich auch nicht sofort von jedem Vampir umgarnen, wie das schonmal gerne in anderen Vampirromanen vorkommt. Im Laufe des Buches wachsen sie und die anderen Figuren einem immer mehr ans Herz.
Man begleitet Leyla während ihrem Ermittlungen und erfährt nebenher immer mehr über ihre und Rudgers Vergangenheit. Helene Henke schafft es, immer mal wieder vor Spannung knisternde Szenen einzubauen ohne damit die Geschichte zu stören. Auch zögert sie eine richtige Liebesgeschichte sehr lange heraus, was ich als durchaus positiv empfunden habe.
Zum Schluss will ich noch kurz etwas zum Format anmerken: Man wundert sich vielleicht am Anfang über die so geringe Seitenzahl. Allerdings ist es beim Sieben Verlag üblich, Bücher in einem etwas komischen Format zu drucken, sodass sich das mit den Seiten wieder relativiert. Das Format ist auch ein klein wenig gewöhnungsbedürftig, aber nach einiger Zeit stört es nicht mehr.
„Die Totenwächterin“ hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich freue mich auch schon auf die Fortsetzung der Reihe um „Das rote Palais“ .
Wer jetzt noch mehr Infos will, kann ja gerne mal in die Leserunde bei den Büchereulen reinlesen. Helene Henke hat uns dort sehr nett begleitet und auch einige Fragen bezüglich des zweiten Bandes beantwortet.
Saturday, December 27. 2008
Chroniken der Nebelkriege 01. Das unendliche Licht – Thomas Finn
Sprache: Deutsch
Seiten: 446
Verlag: Ravensburger Buchverlag
ISBN: 978-3473352609
Inhalt:
Bei seinem ersten Irrlichtfang spürt der junge Irrlichtfänger Kai eine starke Macht in sich aufsteigen und schafft es dadurch doch tatsächlich eines der größten Irrlichter zu fangen, das er jemals gesehen hat. Er macht sich wegen der unbekannten Macht zuerst gar keine Sorgen, bis am nächsten Tag sein Dorf von Geisterpiraten überfallen wird, die alle Irrlichter stehlen. Von diesem Punkt an wird Kai in einen Strudel magischer und großer Ereignisse hineingezogen…
Über den Autor: (aus dem Buch übernommen)
Thomas Finn wurde 1967 in Chicago geboren und lebt heute in Hamburg. Bekannt wurde er als Mitautor des bekannten Fantasy-Rollenspiels “Das schwarze Auge”. Nachdem er einige Jahre als Lektor und Dramaturg tätig war, arbeitet er heute hauptberuflich als Roman-, Spiele-, Theater- und Drehbuchautor. “Das unendliche Licht” ist sein erster Jugendroman.
Meine Meinung:
„Das unendliche Licht“ ist ein wunderbar phantasievolles Jugendbuch, das aber auch für Erwachsener interessant und spannend ist. Thomas Finns Schreibstil ist wunderbar angenehm zu lesen und gibt der Geschichte dadurch noch mehr Anreiz.
Die Geschichte um den Irrlichtfänger Kai ist voll von Magiern, Elfen, Geistern und anderen magischen Geschöpfen. Die Schauplätze sind gut beschrieben und teilweise an reale Städte angelehnt
(dafür gibt’s von mir einen besonderen Pluspunkt).
Mit „Das unendliche Licht“ habe ich nochmal ein Fantasy-Buch gefunden, dass eine bunte Welt öffnet und einen spannenden Kampf zwischen Gut und Böse bietet.
Ich freue mich schon auf die Folgebände, denn „Das unendliche Licht“ ist der Auftakt zu der Fantasy-Reihe „Chroniken der Nebelkriege“ (also nicht zu Empfehlen für Serien-Muffel).
Wednesday, December 3. 2008
Blaze - Stephen King
Sprache: Englisch
Deutscher Titel: Qual
Seiten:309 ( + Shortstory „Memory“ 31 Seiten)
Verlag: Hodder
ISBN: 0340952245
Inhalt:
Clayton Blaisdell, schon seit seiner Kindheit Blaze genannt, lebt seit dem Tod seines Freundes und Komplizen George ganz allein in einer kleinen Hütte. George und Blaze haben in der Vergangenheit ihr Geld mit kleineren Betrügereien „verdient“, die stets von George geplant wurden, da Blaze seit einem tragischen Vorfall in seiner Kindheit etwas zurückgeblieben und tumb ist.
Nachdem George bei einer Messerstecherei ums Leben kommt, entscheidet Blaze sich, Georges letzten großen Plan umzusetzen: Er will das Kind einer reichen Republikaner-Familie kidnappen, doch ist das ohne George überhaupt möglich?
Meine Meinung:
Das ist mal ein ganz anderer King als sonst. Kein Dark-Fantasy- oder Horror-Roman, sondern eine sehr originelle Crime-Story, die einen nicht mehr loslässt.
Man begleitet Blaze während er das Kidnapping vorbereitet, durchführt und sich um den kleinen Joe Gerard IV kümmert. Obwohl King darauf bedacht war möglichst wenig Emotionen in den Roman einfließen zu lassen, so schreibt er im Vorwort, fängt man an mit Blaze zu sympathisieren. Denn eigentlich ist Blaze gar kein schlechter Kerl, nur hat ihm das Leben übel mitgespielt und er ist dadurch auf die falsche Bahn geraten. Da er selber kein großer Denker ist, lässt er in seinen Gedanken seinen Freund George weiterleben, der das Denken für ihn übernimmt. Anfangs kann man sich nicht so recht sicher sein, ob Blaze nur fantasiert. Das war ein sehr interessanter Aspekt in diesem Buch und stellt die einzige leicht „übersinnliche“ Note in diesem King-Roman dar.
Die eigentliche Handlung wird immer wieder von Rückblenden in Blaze’ Vergangenheit unterbrochen. Immer wieder kommen kleine Episoden aus seinem Leben vor und erklären teilweise auch die gegenwärtige Handlung. Ich war immer in der Zwickmühle, dass ich wissen wollte, wie nun das Kidnpping weitergeht, aber ebenso von der Vergangenheit gefesselt war.
Bis zum Schluss bleibt das Buch interessant und spannend.
Zur Sprache: Nach langem Überlegen habe ich mich mit Blaze zum ersten Mal an einen King auf Englisch herangetraut und ich war überrascht wie gut er sich lesen ließ. Für fortgeschrittenere Englischleser dürfte das Buch kein Problem darstellen. Anfängern würde ich es nicht empfehlen, da King doch sehr komplex schreibt und teilweise sehr viel Umgangssprache verwendet.
Sunday, November 23. 2008
Die Schneewölfin – Donna Boyd
Sprache: Deutsch
Seiten: 414
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442353538
Inhalt:
Im zweiten Teil um Donna Boyds Werwölfe geht es um den jungen Alexander Devoncroix, der gerade erst zum Rudelführer ernannt wurde, weil seine Eltern bei einem Anschlag ums Leben gekommen sind. Kurz vor seinem Tod hat ihn sein Vater noch gebeten ein sehr wichtiges Buch über einen vergessenen Teil der Werwolf-Geschichte zu lesen, doch Alexander schiebt dies immer weiter auf. Als er zu einem wichtigen Treffen nach Alaska reist stürzt Alexanders Hubschrauber mitten in der Wildnis ab. Schwer verletzt überlebt er als Einziger in seiner Wolfsgestalt.
Eine einsame Wolfsforscherin findet Alexander und hält ihn zuerst für einen gewöhnlichen Wolf, doch als sie beginnt, das Buch über die Geschichte der Devoncroix zu lesen zweifelt sie immer mehr an dieser Annahme.
Meine Meinung:
Diesmal ist das Buch so gestaltet, dass immer abwechselnd Passagen aus der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt werden. In der Gegenwart wechselt die Erzählperspektive immer zwischen der Polarforscherin Hannah und Alexander. In der Vergangenheit wird aus Sicht von Matise Devoncroix und seiner Schwester Brianna erzählt, die in Brief- und Tagebuchform von ihrem Schicksal berichten.
Durch die Abwechslung zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat das Buch mehr Spannung zu bieten als der erste Teil und mir hat diese Aufteilung um einiges besser gefallen.
Die Geschichte um Matise und Brianna war gut und detailreich erzählt und man konnte sich die Gegebenheiten der damaligen Zeit gut vorstellen. Mich hat es nur etwas gestört, dass das Buch in der Mitte doch eher in Richtung erotischer Literatur abgleitet, wobei vorher eigentlich eher mehr Wert auf die reinen Gefühle der Protagonisten gelegt wurde.
Die Sprache war, wie schon im ersten Band, passend zum Buch, vielleicht schon ein wenig geschwollen.
Auf jeden Fall sollte man das erste Buch gelesen haben, um Personen und Geschehnisse richtig zuordnen zu können. Ohne den ersten Band könnte es hier doch zu so einigen Verwirrungen kommen.
Fazit: Band 2 kann gut mit Band 1 mithalten und hat mir auch sehr gut gefallen.
Anmerkung: Auch dieser Band kann nur noch gebraucht gekauft werden und ist ähnlich schwer zu bekommen wie Band 1.
Tuesday, November 4. 2008
Das Haus der Wölfe - Donna Boyd
Anlässlich meines aktuellen Buchs möchte ich noch eine Rezi nachreichen, die ich total verpennt hatte. Mein aktuelles Buch ist nämlich der Folgeband ![]()
Donna Boyd – Das Haus der Wölfe
Sprache: Deutsch
Seiten: 448
Verlag: Bertelsmann Club
ISBN: 978-3442353842 (ISBN der Blanvalet-Ausgabe)
Inhalt:
New York, in der Gegenwart: Ein blutiger Anschlag auf eins seiner Labors bringt den jungen Werwolf Nicholas Devoncroix völlig aus der Fassung. Nur mit großer Mühe kann sein Vater ihn beruhigen und davon abhalten seinen Rachedurst an den Menschen auszulassen. Im Laufe ihres Gesprächs erzählt Alexander seinem Sohn eine Geschichte aus seiner eigenen Jugend. Sie handelt von seinem Treffen mit der Menschenfrau Tessa, seinem Aufstieg zum Rudelführer und einem verhängnisvollen Fehler.
Meine Meinung:
Zuerst wird man mitten in die Handlung geworfen, ein Labor, das in Trümmern liegt und ein wütender junger Werwolf. Doch eigentlich geht es in diesem Buch gar nicht um den Vorfall im Labor, sondern um eine viel ältere Geschichte, die von Alexander Devoncroix und der Menschenfrau Tessa. So besteht auch der Hauptteil aus dieser Geschichte. Der Vorfall im Labor kommt nur ganz am Anfang und am Ende vor.
Die Geschichte von Alexander ist sehr malerisch und detailreich. Man wird in das Frankreich des 19. Jahrhunderts entführt und in die Welt der Werwölfe, die als Parallelgesellschaft unter den Menschen leben, diese aber eher mit Abscheu und Arroganz betrachten. Die Einführung in die Werwolf-Welt erfolgt im Laufe des Buches immer stückweise, sodass es einem sehr leicht fällt alle Einzelheiten aufzunehmen und der Geschichte zu folgen. Die Geschichte an sich ist sehr interessant und enthält auch einige Wendungen.
Die Charaktere sind durchweg gut ausgearbeitet, auch wenn einige doch noch etwas flach wirken. Im Laufe des Buches ging mir die Figur der Tessa extrem auf den Geist, weil sie sehr neugierig, aufmüpfig und zudem auch noch etwas naiv ist.
Mir wurde ein wenig oft erwähnt, dass Werwölfe ja soviel besser sind als Menschen, allerdings liegt das daran, dass alle Werwölfe dies Tessa ständig vorhalten und es somit sehr oft erwähnt wird. Es gehört halt irgendwie mit zum Buch.
Der Stil von Donna Boyd wirkt sehr geschwollen, was allerdings sehr gut zur Geschichte passt und mich persönlich ein bisschen an Anne Rice erinnert. Ich fand es durchaus positiv.
Fazit: Ein gutes Buch, das sich gut und entspannt lesen lässt. An einigen Stellen hätte es besser sein können, aber das stört den Gesamteindruck des Buches nicht.
Anmerkung: „Das Haus der Wölfe“ ist in allen Auflagen vergriffen und ich hatte Glück mein Exemplar günstig bei Ebay ersteigern zu können. Ansonsten sind die Preise für dieses Buch doch schon ziemlich gepfeffert.
Im Moment lese ich die Fortsetzung „Die Schneewölfin“ – Rezi folgt.
Calendar
|
|
February '12 | |||||
| Mon | Tue | Wed | Thu | Fri | Sat | Sun |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | ||||
Quicksearch
Navigation
Kategorien
Show tagged entries
Meine Top-Links
- Blogs
- Andere tolle Seiten
- Webcomics
- Sonstiges
Blog abonnieren
Blog Administration
Powered by s9y - Design by Blackcat based on Carl Galloway's original default theme using YAML.
Icons by blackcat and famfamfam. Visit KiteStorm.de. Valid XHTML and CSS.



Kommentare