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Thursday, April 9. 2009
Sanctum – Markus Heitz
Sprache: Deutsch
Seiten: 624
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3-426-63979-5
Inhalt:
Eric von Kastell verschlägt es im Folgeband von Ritus nach Rom, die Ewige Stadt, wo er hofft seine Geliebt Lena wiederzufinden und herauszubekommen, was es mit der geheimnisvollen Schwesternschaft auf sich hat.
Auch Jean Chastel und Gregoria machen sich auf den Weg nach Rom, um zum einen den Comté deMorangiés und Gregorias Mündel zu finden. In Rom begegnen sie alten wie auch neuen Feinde, aber auch neuen Verbündeten.
Langsam wird auch klar welche Verbindung zwischen Eric und den Abenteurern aus dem Gévaudan besteht.
Über den Autor:
Meine Meinung:
Die Fortsetzung von Ritus, wieder ein actionreicher Urban-Fantasy-Roman aus Heitz’ Feder.
Alle Parteien, sowohl in der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart befinden sich zu Anfange des Romans auf dem Weg nach Rom, da alle Spuren der Feinde auf die Ewige Stadt zu weisen scheinen. Die Gassen und Straßen Roms bieten Heitz auch eine ausgezeichnete Grundlage für rasante Verfolgungsjagden und wilde Gefechte, sie es mit Autos oder zu Fuß, mit neumodischen Maschinengewehren oder mit Musketen und Messern.
Auch neue interessante Charaktere bereichern Sanctum. So bekommt Gregoria noch weitere starke Frauenfiguren zur Seite gestellt und auch Eric macht neue Bekanntschaften. Aber auch längst vergessene Personen bekommen wieder eine wichtigere Rolle.
Die gesamte Story bekommt im Laufe des Buchs immer mehr Schwung, was auch am stetigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart deutlich wird (in Ritus wurde ja eher das Gewicht auf die Geschichte des Gévaudan gelegt). Eigentlich wartet am Ende eines jeden Kapitels ein kleiner Cliff-hanger.
Ein kleines Manko mag sein, dass die ganze Sache gegen Ende doch etwas überdreht und zu voll gepackt mit schießwütigen und brutalen Charakteren wirkt. Allerdings reden wir hier ja auch von einem Urban-Fantasy-Roman, da darf’s dann auch mal so sein, denke ich. Mir persönlich war es am Ende dann doch etwas zu viel, auch wenn die Auflösung der Geschichte sehr interessant gestrickt war.
Das Bonusmaterial war, wie beim ersten Teil, sehr interessant und auf jeden Fall lesenswert. ![]()
Insgesamt hat mir Ritus doch ein kleines bisschen besser gefallen als Sanctum, aber zusammengenommen bilden beiden Bücher ein gut gelungenes Werk mit spannender Story, gut ausgefeilten Handlungssträngen und vorallem einem sehr angenehmen und passenden Schreibstil. Wer allerdings nicht auf wilde Actionfilme bzw. viel Schießerei und auch den ein oder anderen Toten steht sollte hier lieber die Finger von lassen.
Empfehlen würde ich, beide Bücher möglichst zeitnah zu lesen. Teilweise musste ich nämlich stark überlegen, wie die Personen nochmal zusammenhingen. ![]()
Sunday, January 18. 2009
Das Auge des Golem – Jonathan Stroud
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
englischer Titel: Bartimaeus 2. The Golem’s Eye
Seiten: 672
Verlag: Omnibus
ISBN: 978-3570218538
Inhalt:
Der junge und ehrgeizige Zauberer Nathanael, der sich in der Zaubererwelt John Mandrake nennt, hat nach seinem Abenteuer mit dem Amulett von Samarkand eine steile Karriere begonnen. Doch seit neuester Zeit verübt der Widerstand immer wieder neue Anschläge und als diese auf einmal ungeahnte Maßstäbe annehmen und Nathanael bezweifelt, dass sie tatsächlich vom Widerstand verübt wurden, muss er um seine Stellung fürchten. Seinen einzigen Ausweg sieht er darin, wieder einmal den Dschinn Bartimäus zu beschwören.
Derweil bereitet der Widerstand unter der Leitung eines geheimnisvollen Fremden einen neuen Plan vor. Nur Kitty, die schon einen kurzen Auftritt im ersten Band hatte, kommt das Ganze etwas komisch vor.
Über den Autor:
Jonathan Stroud wurde 1970 im englischen Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Er arbeitete zunächst als Lektor für Kindersachbücher. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin von Kinderbüchern, und der gemeinsamen Tochter Isabelle in der Nähe von London.
Meine Meinung:
Ähnlich wie im ersten Band geht es rasant und witzig zu in diesem Buch. Jonathan Strouds Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen.
Im zweiten Teil der Bartimäus-Reihe wird eine neue Hauptfigur eingeführt, Kitty, die man schon einmal kurz im ersten Band kennenlernt. So wird in diesem Buch aus drei Perspektiven erzählt (Bartimäus, Nathanael und Kitty), was einem verschiedene Sichtweise auf das Geschehen ermöglich. Dabei haben besonders die Übergänge überzeugt.
Auch wurden die witzigen Fußnoten in Bartimäus’ Passagen beibehalte, die dem ganzen immer eine gewisse komische Note verleihen.
Leider kamen diese Passagen eher weniger vor, weil zumeist aus Kittys oder Nathanaels Sich erzählt wird. In der Mitte des Buches ergab sich dadurch doch schonmal die ein oder andere Länge, wobei ich die Geschichte insgesamt sehr spannend fand.
Leider kommt „Das Auge des Golem“ nicht ganz an den ersten Band der Reihe heran, ist aber dennoch auf jeden Fall lesenswert.
Wednesday, December 31. 2008
Mein Lesejahr 2008
Insgesamt: 32 gelesene Bücher
Stärkster Monat: Januar, März, Juli, Dezember (je 4 Bücher)
Meistgelesenster Autor:
1) J.R. Ward > 6
2) Stephen King > 3
3) Charlaine Harris > 3
Durchschnittliche Note/Bewertung (1=super; 6= abgebrochen): 2,1
____________________________________________________________________________
| Januar: | ||
| Dark Lover (1,5) | - | J.R. Ward |
| Bartimäus – Das Amulett von Samarkand (1,5) | - | Jonathan Stroud |
| Der Vampir, der mich liebte (3) | - | Charlaine Harris |
| Vampire bevorzugt (3) | - | Charlaine Harris |
| Februar: | ||
| So finster die Nacht (LR) (3,5) | - | John A. Lindqvist |
| März: | ||
| Lover Eternal (2) | - | J.R. Ward |
| Der Kreis der Dämmerung-Teil 1 (2) | - | Ralf Isau |
| Ball der Vampire (2,5) | - | Charlaine Harris |
| Lover Awakened (1) | - | J.R. Ward |
| April: | ||
| Sakrileg (2) | - | Dan Brown |
| Mai: | ||
| Lover Revealed (1,5) | - | J.R. Ward |
| Die Augen des Drachen (1,5) | - | Stephen King |
| Kitty and the Midnight Hour (2) | - | Carrie Vaughn |
| Juni | ||
| Tochter der Dunkelheit (LR) (3) | - | Tanya Carpenter |
| Lover Unbound (1,5) | - | J.R. Ward |
| The Morganville Vampires Book 1 (2) | - | Rachel Caine |
| Juli: | ||
| The Stand (2) | - | Stephen King |
| Per Anhalter durch die Galaxis (3) | - | Douglas Adams |
| Lover Enshrined (2) | – | J.R. Ward |
| Ritus (1) | - | Markus Heitz |
| August: | ||
| Das Haus der Wölfe (2,5) | - | Donna Boyd |
| Breaking Dawn (4,5) | – | Stephenie Meyer |
| Die Bestie vom Morice Lake (3,5) | - | Leah B. Natan |
| September: | ||
| Brave New World (2,5) | - | Aldous Huxley |
| Oktober: | ||
| Die Säulen der Erde (LR) (1,5) | - | Ken Follet |
| November: | ||
| Die Schneewölfin (2) | - | Donna Boyd |
| Dezember: | ||
| Blaze (2) | - | Stephen King |
| Das unendliche Licht (1,5) | - | Thomas Finn |
| Das rote Palais-Die Totenwächterin (LR) (1,5) | - | Helene Henke |
| Schmitz’ Katze (1,5) | - | Ralf Schmitz |
| Faust – Der Tragödie erster Teil (3) | - | Johann Wolfgang Goethe |
eigentlich wollte ich an diesem Post ja nicht mehr rumfummeln, aber ich musste noch den Faust ergänzen (gestern Nacht noch zuende gelesen).
Monday, December 29. 2008
Schmitz' Katze - Ralf Schmitz
Sprache: Deutsch
Seiten: 259
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3596179787
Inhalt:
In diesem Buch beschreibt der Komiker Ralf Schmitz das Zusammenleben mit seiner Katze Minka, erklärt verschiedene typisch kätzische Verhaltensweisen und gibt noch andere Katzen-Anekdoten zum Besten.
Über den Autor:
Zur Biografie
Auf seinerWebsite http://www.schmitz.tv/ finden sich auch noch einige nette Zugaben zum Buch (z.B. Trailer und Katzen-Würg-Geräusch)
Meine Meinung:
Dieses Buch ist super geeignet für Katzenbesitzer oder Menschen, die sich noch eine Katze anschaffen wollen. Ralf Schmitz gibt in witzig-lockerer Weise seinen Alltag mit seiner Katze Minka wieder und lässt auch die anderen Katzen und Katzenbesitzer in seinem Umfeld nicht ungeschoren davonkommen
So kommen in diesem Buch einige äußerst witzige Katzengeschichten zusammen, die mich teilweise zum laut auflachen gebracht haben. Oftmals habe ich auch meinen Kater in diesem Buch wiedergefunden, was wohl jedem Katzenbesitzer so ergehen wird.
Die Aufteilung des Buches macht es möglich immer mal wieder kleine Pausen einzulegen, es ist also ein Buch, dass man auch bei wenig Zeit gut lesen kann, da man immer mal wieder einen kleinen Abschnitt lesen kann. Viele Fotos (witzig und oftmals genial getroffen) und Zeichnungen runden das Gesamtbild schön ab und als kleines Extra gibt es hin und wieder Anmerkungen zum Leben mit einer Katze am unteren Ende der Seiten.
Danke Sam, für dieses geniale Weihnachtsgeschenk ![]()
Sunday, December 28. 2008
Das Rote Palais. Die Totenwächterin - Helene Henke
Sprache: Deutsch
Seiten: 180
Verlag: Sieben Verlag
ISBN: 978-3940235220
Inhalt:
Deutschland steht kurz vor der Legalisierung des Vampirismus und überall präsentieren sich Vampire schon in der Öffentlichkeit. Doch die Stimmung ist zwiespältig, zum einen versucht man sich den Vampirkult zunutze zumachen, zum anderen gibt es scharfe Kritik am Vampirismus und der Legalisierung. Die Detektivin Leyla Barth ist auf Vampir-Fälle spezialisiert und wird auch nun wieder zu einem merkwürdigen Mordfall herangezogen. Um mehr Informationen zu sammeln geht sie ins Rote Palais, einem sehr besonderem Kino, das vom Meistervampir der Stadt Rudger von Hallen geleitet wird, der Leyla sofort in seinen Bann schlägt…
Über die Autorin: Zur Biografie
Meine Meinung:
Für mich war „Die Totenwächterin“ das erste Vampirbuch, dass in Deutschland spielt, was dem Ganzen einen gewissen Reiz gibt, da man mal vom dem typischen amerikanischem Schema abweicht und dadurch die Geschichte eine ganz andere Grundlage bekommt (so ist hier nicht alles so möglich wie in Amerika, z.B. muss sich eine Sekt als Verein tarnen, um überhaupt existieren zu können).
Die Hauptcharaktere gefallen mir sehr gut. Leyla ist sehr taff und schlagfertig und lässt sich auch nicht sofort von jedem Vampir umgarnen, wie das schonmal gerne in anderen Vampirromanen vorkommt. Im Laufe des Buches wachsen sie und die anderen Figuren einem immer mehr ans Herz.
Man begleitet Leyla während ihrem Ermittlungen und erfährt nebenher immer mehr über ihre und Rudgers Vergangenheit. Helene Henke schafft es, immer mal wieder vor Spannung knisternde Szenen einzubauen ohne damit die Geschichte zu stören. Auch zögert sie eine richtige Liebesgeschichte sehr lange heraus, was ich als durchaus positiv empfunden habe.
Zum Schluss will ich noch kurz etwas zum Format anmerken: Man wundert sich vielleicht am Anfang über die so geringe Seitenzahl. Allerdings ist es beim Sieben Verlag üblich, Bücher in einem etwas komischen Format zu drucken, sodass sich das mit den Seiten wieder relativiert. Das Format ist auch ein klein wenig gewöhnungsbedürftig, aber nach einiger Zeit stört es nicht mehr.
„Die Totenwächterin“ hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich freue mich auch schon auf die Fortsetzung der Reihe um „Das rote Palais“ .
Wer jetzt noch mehr Infos will, kann ja gerne mal in die Leserunde bei den Büchereulen reinlesen. Helene Henke hat uns dort sehr nett begleitet und auch einige Fragen bezüglich des zweiten Bandes beantwortet.
Saturday, December 27. 2008
Chroniken der Nebelkriege 01. Das unendliche Licht – Thomas Finn
Sprache: Deutsch
Seiten: 446
Verlag: Ravensburger Buchverlag
ISBN: 978-3473352609
Inhalt:
Bei seinem ersten Irrlichtfang spürt der junge Irrlichtfänger Kai eine starke Macht in sich aufsteigen und schafft es dadurch doch tatsächlich eines der größten Irrlichter zu fangen, das er jemals gesehen hat. Er macht sich wegen der unbekannten Macht zuerst gar keine Sorgen, bis am nächsten Tag sein Dorf von Geisterpiraten überfallen wird, die alle Irrlichter stehlen. Von diesem Punkt an wird Kai in einen Strudel magischer und großer Ereignisse hineingezogen…
Über den Autor: (aus dem Buch übernommen)
Thomas Finn wurde 1967 in Chicago geboren und lebt heute in Hamburg. Bekannt wurde er als Mitautor des bekannten Fantasy-Rollenspiels “Das schwarze Auge”. Nachdem er einige Jahre als Lektor und Dramaturg tätig war, arbeitet er heute hauptberuflich als Roman-, Spiele-, Theater- und Drehbuchautor. “Das unendliche Licht” ist sein erster Jugendroman.
Meine Meinung:
„Das unendliche Licht“ ist ein wunderbar phantasievolles Jugendbuch, das aber auch für Erwachsener interessant und spannend ist. Thomas Finns Schreibstil ist wunderbar angenehm zu lesen und gibt der Geschichte dadurch noch mehr Anreiz.
Die Geschichte um den Irrlichtfänger Kai ist voll von Magiern, Elfen, Geistern und anderen magischen Geschöpfen. Die Schauplätze sind gut beschrieben und teilweise an reale Städte angelehnt
(dafür gibt’s von mir einen besonderen Pluspunkt).
Mit „Das unendliche Licht“ habe ich nochmal ein Fantasy-Buch gefunden, dass eine bunte Welt öffnet und einen spannenden Kampf zwischen Gut und Böse bietet.
Ich freue mich schon auf die Folgebände, denn „Das unendliche Licht“ ist der Auftakt zu der Fantasy-Reihe „Chroniken der Nebelkriege“ (also nicht zu Empfehlen für Serien-Muffel).
Monday, December 22. 2008
Bücherzuwachs
Um nochmal ein wenig von mir hören zu lassen, will ich heute mal berichten, welche neuen Bücher einen Weg zu mir gefunden haben ![]()
1) Bartimäus 2 – Das Auge des Golem von Jonathan Stroud (Ein Geschenk von mir an mich * g * )
Der junge ehrgeizige Nathanael strebt eine Karriere im von Zauberern beherrschten britischen Weltreich an. Doch die immer dreistere Widerstandsbewegung der ‘Gewöhnlichen’ macht der Regierung schwer zu schaffen. Und dann versetzt auch noch ein Golem London in Angst und Schrecken.
Nathanael wird mit den vertrackten Ermittlungen beauftragt. Als er auf der Stelle tritt, entsinnt er sich seines alten Vertrauten Bartimäus ‘ und auch das Mädchen Kitty, mit dem er schon einmal einen unliebsamen Zusammenstoß hatte, taucht wieder auf. Die Spur des Golems führt Nathanael und Bartimäus nach Prag und zu dem Magier Kavka. Wird dieser ihnen helfen können, den Golem ausfindig zu machen und sein wahres Gesicht zu enttarnen?
2) Die Edda (Ein tolles vorverlegtes Weihnachtsgeschenk)
Die Edda umfasst den ganzen Kosmos altnordischen Glaubens und Dichtens: sie ist zugleich Götterkunde und Heldenepos, Spruchweisheit und Sittengedicht, Zauberlied und Vision von poetischer Kraft. Wir erfahren hier, was es mit Odins Raben und dem Fenrirwolf auf sich hat; wie die Midgardschlange als Gestalt gewordenes Weltenmeer sich um das Reich der Menschen legt und beim Weltuntergang den Helden Thor besiegt … “Die Sonne verlischt / das Land sinkt ins Meer / vom Himmel stürzen / die heiteren Sterne.” Aber auch vom nordgermanischen Alltag ist die Rede. Wie man Gäste empfangen, Freunde beschenken, Feinde bestrafen soll, raten die alten Sittengedichte. Es sind ganz diesseitige, praktische Anweisungen; sie gelten auch für den Umgang mit Zauber und Magie. In den Heldengesängen um Sigurd und Gudrun schließlich, der Hunnenschlacht, dem Drachenhort, Helgi dem Hundingstöter und Hildibrands Sterbelied finden die bekannten Sagenstoffe ihre urtümlich-sprachgewaltigste Ausformung. Diese Trias wird hier erstmals in eine geschlossene Abfolge gebracht, die sich an die alten Handschriften anlehnt: die gesamte Lieder-Edda in einem Band, in der letztgültigen Fassung der Genzmer’schen Übertragung.
3) Faust – Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang Goethe + Erläuterungsband (von einer ganz lieben Wichteleule beim alljährlichen Bücherwichteln bei den Büchereulen bekommen)
Klappentext
Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie! Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor …
Zwei Rezis stehen auch noch aus, die ich aber demnächst noch nachreichen werde ![]()
Wednesday, December 3. 2008
Blaze - Stephen King
Sprache: Englisch
Deutscher Titel: Qual
Seiten:309 ( + Shortstory „Memory“ 31 Seiten)
Verlag: Hodder
ISBN: 0340952245
Inhalt:
Clayton Blaisdell, schon seit seiner Kindheit Blaze genannt, lebt seit dem Tod seines Freundes und Komplizen George ganz allein in einer kleinen Hütte. George und Blaze haben in der Vergangenheit ihr Geld mit kleineren Betrügereien „verdient“, die stets von George geplant wurden, da Blaze seit einem tragischen Vorfall in seiner Kindheit etwas zurückgeblieben und tumb ist.
Nachdem George bei einer Messerstecherei ums Leben kommt, entscheidet Blaze sich, Georges letzten großen Plan umzusetzen: Er will das Kind einer reichen Republikaner-Familie kidnappen, doch ist das ohne George überhaupt möglich?
Meine Meinung:
Das ist mal ein ganz anderer King als sonst. Kein Dark-Fantasy- oder Horror-Roman, sondern eine sehr originelle Crime-Story, die einen nicht mehr loslässt.
Man begleitet Blaze während er das Kidnapping vorbereitet, durchführt und sich um den kleinen Joe Gerard IV kümmert. Obwohl King darauf bedacht war möglichst wenig Emotionen in den Roman einfließen zu lassen, so schreibt er im Vorwort, fängt man an mit Blaze zu sympathisieren. Denn eigentlich ist Blaze gar kein schlechter Kerl, nur hat ihm das Leben übel mitgespielt und er ist dadurch auf die falsche Bahn geraten. Da er selber kein großer Denker ist, lässt er in seinen Gedanken seinen Freund George weiterleben, der das Denken für ihn übernimmt. Anfangs kann man sich nicht so recht sicher sein, ob Blaze nur fantasiert. Das war ein sehr interessanter Aspekt in diesem Buch und stellt die einzige leicht „übersinnliche“ Note in diesem King-Roman dar.
Die eigentliche Handlung wird immer wieder von Rückblenden in Blaze’ Vergangenheit unterbrochen. Immer wieder kommen kleine Episoden aus seinem Leben vor und erklären teilweise auch die gegenwärtige Handlung. Ich war immer in der Zwickmühle, dass ich wissen wollte, wie nun das Kidnpping weitergeht, aber ebenso von der Vergangenheit gefesselt war.
Bis zum Schluss bleibt das Buch interessant und spannend.
Zur Sprache: Nach langem Überlegen habe ich mich mit Blaze zum ersten Mal an einen King auf Englisch herangetraut und ich war überrascht wie gut er sich lesen ließ. Für fortgeschrittenere Englischleser dürfte das Buch kein Problem darstellen. Anfängern würde ich es nicht empfehlen, da King doch sehr komplex schreibt und teilweise sehr viel Umgangssprache verwendet.
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