Tuesday, May 26. 2009
One Piece (Manga) – Eiichiro Oda
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Japanisch
japanischer Titel: One Piece: Taose! Kaizoku Gyanzakku
von mir gelesene Bände: 1-36
Bände insgesamt: bis jetzt 53 + 5 Sonderbände
Verlag: Carlsen
Inhalt:
Als der Piratenkönig Gold Roger (oder Gol D. Roger) von der Marine hingerichtet wird, verkündet er, dass er irgendwo auf der Grand Line, einem sehr gefährlichen Ozeanabschnitt, einen riesigen Schatz versteckt hat. Wer diesen Schatz findet wird der neue Piratenkönig. So machen sich zahlreiche Piraten auf, um den legendären Schatz, das One Piece, zu finden.
Auch Ruffy, ein Junge mit Gummi-Kräften (durch den Verzehr einer Teufelsfrucht erlangt) macht sich auf den Weg, das One Piece zu finden. Auf seinem Weg findet er neue Freunde und baut sich so eine recht schlagkräftige Crew auf, die zusammen immer wieder neue gefährliche und spannende Abenteuer bestehen muss. Dabei hat jeder sein ganz persönliches Ziel vor Augen, das er mithilfe seiner Freund und mit starker Willenskraft erreichen will.
Über den Autor:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eiichiro_Oda
Meine Meinung:
Schon den Anime zu One Piece habe ich vor einiger Zeit geradezu verschlungen und war schon ein bisschen enttäuscht als er nicht mehr fortgeführt wurde (zurzeit zeigt RTL 2 eine Wiederholung). Vor ein paar Monaten hat mein Freund dann bei Ebay ein ganzes Manga-Paket ersteigern können. Enthalten waren Band 1-36.
Es war sehr schön, wieder in die Welt von Ruffy und Co. Eintauchen zu können und alle Abenteuer nochmal aufzufrischen. Dabei fällt positiv auf, dass die Kämpfe im Manga deutlich kürzer ausfallen als im Anime und, dass noch mehr Wert auf eher komische Effekte und Hintergrundstory gelegt wurde.
Die Dialoge sind humorvoll, wenn auch manchmal etwas albern
Es gibt aber auch Sequenzen, wo weniger geredet, aber viel gekämpft wird.
Eiichiro Odas Zeichenstil ist sehr gut ausgefeilt und oftmals sehr detailverliebt (Landschaft und kleinere Details).
Was einem nach 36 Bänden schon auffällt ist, dass sich die Kämpfe von der Struktur her doch sehr ähnlich sind. Irgendwann fragt man sich auch: „Wie stark sollen die Gegner denn noch werden?“ Zwischenzeitlich war ich von dem Gekloppe doch ein bisschen angenervt.
Doch Eiichiro Oda baut auch immer wieder unerwartete Wendungen und andere Probleme als überstarke Gegner ein, was für die vielen Kämpfe dann doch irgendwie entschädigt.
Gut finde ich, dass versucht wird Werte wie Willensstärke, Freundschaft und Selbstvertrauen hervorzuheben.
Irgendwann werde ich die Reihe sicherlich weiterlesen. Allerdings erst, wenn es wieder so ein günstiges Angebot gibt. Denn bei 5€ pro Band (mit 200-250 Seiten) kann es doch schon ziemlich teuer werden, diese Reihe zu verfolgen. Vorallem da sie mit ihren momentan 53 Bänden immer noch nicht abgeschlossen ist.
Tuesday, May 26. 2009
Die Rebellin – Trudi Canavan
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
englischer Titel: The Magician’s Guild
Seiten: 543
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442243945
Inhalt:
Sonea ist ein Mädchen aus dem Hüttenviertel, dem ärmsten Teil der Stadt Imardin. Am Tag der jährlichen Säuberungen, an dem die ärmeren Bürger sowie Bettler und Obdachlose aus den inneren Bereichen der Stadt vertrieben werden , schließt sie sich einer Gruppe Jugendlicher an, die Steine auf die Magier werfen, die jedes Jahr die Säuberungen durchführen. Wie immer prallen alle Steine vom Schutzschild der Magier ab. Als Soneas Stein wie durch ein Wunder den eigentlich undurchdringlichen Schild passiert und einen Magier am Kopf trifft, wird man auf Sonea aufmerksam.
Eine abenteuerliche Suche nach dem Mädchen beginnt, denn die Zeit bis Sonea die Kontrolle über ihre vorher unentdeckten magischen Fähigkeiten verlieren wird ist knapp bemessen.
Über den Autor:
Trudi Canavan wurde 1969 im australischen Melbourne geboren. Sie arbeitete als Grafikerin und Designerin für verschiedene Verlage und begann nebenbei zu schreiben. 1999 gewann sie den Aurelias Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte.
Ihr Debütroman, der erste Band der „Gilde der schwarzen Magier“ wurde mit großer Begeisterung aufgenommen und ist inzwischen zu einem spektakulären internationalen Bestseller-Erfolg geworden.
Mehr über die Autorin: www.trudicanavan.com
(aus dem Klappentext entnommen)
Meine Meinung:
Dieses Buch hat schon ewig bei mir gesubbt, aber nachdem ich es gelesen habe, kann ich gar nicht mehr nachvollziehen warum.
Trudi Canavan hat eine sehr interessante Fantasy-Welt geschaffen (auch wenn sie sich bis jetzt eigentlich nur auf die Stadt Imardin beschränkt hat). Ihre Charaktere sind gut gezeichnet und man sympathisiert sehr schnell mit der Hauptperson Sonea. Es fehlt aber auch nicht an interessanten bösen oder undurchschaubaren Charakteren.
Die Geschichte wird immer abwechselnd aus der Sicht Soneas und der der Magier geschildert, sodass der Leser zwar die Interessen und Beweggründe beider Seiten kennt, aber immer noch mitfiebern kann, ob es schließlich zu einem Aufeinandertreffen bzw. einer Einigung zwischen ihnen kommt.
An keiner Stelle des Buches treten unangenehme Länge auf, wodurch das Buch für mich durchgehend spannend blieb. Auch meinem sonst eher lesescheuen Bruder (
) hat das Buch sehr gut gefallen (er hat sich sogar noch die beiden Folgebände zugelegt).
Einen weiteren Pluspunkt ergattert sich „Die Rebellin“ durch das beigefügte Kartenmaterial und das Glossar für Begriffe aus Canavans Fantasy-Welt (auch wenn die meisten Begriffe schon im Text erklärt werden und es eigentlich nicht so viele sind).
Mein Fazit ist, dass ich eigentlich rund um zufrieden bin mit Canavans erstem Roman
Ich freue mich schon auf die Folgebände.
Sunday, May 17. 2009
Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär – Walter Moers
Sprache: Deutsch
Seiten: 702
Verlag: Goldmann
ISBN: 344245381X
Inhalt:
Ein Blaubär hat siebenundzwanzig Leben. Dreizehneinhalb davon werde ich in diesem Buch preisgeben, über die anderen werde ich schweigen. Ein Bär muss seine dunklen Seiten haben, das macht ihn attraktiv und mysteriös.
So beginnt der Blaubär seine Geschichte im Vorwort zum Buch. 13 ½ spannende, verrückte und zum Schmunzeln anregende Geschichten bekommt der Leser von Käpt’n Blaubär geboten. Alle diese Geschichten hängen zusammen und stellen die halbe, sehr abenteuerliche, Lebenszeit des Blaubären dar.
Über den Autor:
http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Moers
Meine Meinung:
„Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ war mein erstes Buch von Moers. Ich hatte schon viel Gutes von seinen Büchern gehört und auch die Blaubär-Geschichten bei der Sendung mit der Maus habe ich als Kind sehr gemocht. Also ran ans Buch!
Als erstes fällt einem auf, dass man nicht nur einen gut geschriebenen Roman vor sich hat, man hält auch gleichzeitig ein Buch mit tollen Illustrationen (wie man sie von Moers kennt) in Händen. Alle paar Seiten wird der optische Eindruck von kleineren oder größeren Illustrationen aufgelockert.
Moers’ Schreibstil ist angenehm und sehr flüssig. Nur seine Vorlieben für Phantasie-Namen und merkwürdige Wörter lässt einen hin und wieder stocken. (zum Beispiel bin ich immer wieder über die Wörter „Kakertratten“ und „Qwert Zuiopü“ gestolpert).
Die Geschichten an sich strotzen nur so vor Phantasie und neuen Ideen. Eigentlich liest sich das ganze Buch wie eine Explosion von Phantasie- und Fabelwesen wild durcheinander gemischt mit witzigen Ortsnamen. Na gut, es muss ja auch ein komplett neuer Kontinent, Zamonien, vorgestellt werden
. Dort spielen übrigens auch noch andere Bücher von Moers. Mir wurde allerdings empfohlen mit dem Blaubär zu beginnen, damit der Einstieg in die zamonische Welt gegeben sei.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen auch wenn gegen Ende einmal ein Kapitel auftauchte, durch das ich mich doch ein bisschen quälen musste. Sonst hat das Buch eigentlich keine nennenswerten Längen. Ich werde mir auf jeden Fall noch weitere Bücher von Walter Moers zulegen ![]()
Thursday, April 16. 2009
Vampire schlafen fest – Charlaine Harris
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
englischer Titel: All together dead
Seiten: 400
Verlag: Dtv
ISBN: 978-3-423-21068-3
Aus der Sookie Stackhouse Serie:
Vorrübergehend tot
Untot in Dallas
Club Dead
Der Vampir der mich liebte
Vampire bevorzugt
Ball der Vampire
Vampire schlafen fest
Ein Vampir für alle Fälle (erscheint im Juli 09)
Inhalt:
Wieder einmal muss die gedankenlesende Kellnerin Sookie Stackhouse einen Auftrag der Vampire annehmen. Diesmal soll sie die Königin von Louisiana und ihr Gefolge auf eine Vampir-Konferenz begleiten. Unter anderem soll dort der Mord am König von Arkansas, dem im Band zuvor verstorbenen Ehemann der Königin von Louisiana, aufgerollt und verhandelt werden. Doch nicht nur von dieser Seite könnte es Probleme geben…
Über die Autorin:
aus dem Buch: Charlaine Harris lebt mit ihrer Familie in Arkansas. Sie ist eine unersättliche Leserin, gemäßigte Cineastin und gelegentliche Gewichtheber. Charlaine Harris hat zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht. Ihre Vampirromane wurden nicht nur mit dem begehrten Anthony Award, sondern auch mit dem Sapphire Award für SF Romance sowie dem französischen Preis „Les Romantiques“ für die beste Heldin ausgezeichnet und kam in in die Endauswahl u.a. für den Agatha Award und den Compton Crook Prize.
Homepage:http://www.charlaineharris.com/
Meine Meinung:
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn es ist schon einige Zeit her, dass ich den letzten Band aus der Sookie Stackhouse Reihe gelesen habe (s. Jahresbilanz). Und ich wurde nicht enttäuscht. Wieder mal hat Charlaine Harris eine interessante und spannende Geschichte gesponnen, bei der man sich einfach zurücklehnen kann und sich ganz dem Lesefluss hingeben kann. Anfangs hatte ich zwar wiedermal kleine Probleme mich mit dem Schreibstil anzufreunden, aber das hatte ich bis jetzt bei fast jedem ihrer Bücher (ich glaube, mitten in der Serie wurde auch der Übersetzer gewechselt), doch nach den ersten 20 Seiten konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen.
Ich muss zugeben, dass bei den Vampirromanen von Charlaine Harris die Entspannung beim Lesen und der einfach simple Lesespaß mein Augenmerk fast vollkommen einnehmen, sodass ich gerne auch schon mal über ein paar übertriebene Stellen oder kleinere Ungereimtheiten hinweg sehe ![]()
Also wer’s nicht immer so genau nimmt und Spaß an Vampirromanen mit einem Tick Kriminalgeschichte und Romantik hat, für den ist auch dieser Band der Sookie Stackhouse Serie empfehlenswert.
Thursday, April 9. 2009
Sanctum – Markus Heitz
Sprache: Deutsch
Seiten: 624
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3-426-63979-5
Inhalt:
Eric von Kastell verschlägt es im Folgeband von Ritus nach Rom, die Ewige Stadt, wo er hofft seine Geliebt Lena wiederzufinden und herauszubekommen, was es mit der geheimnisvollen Schwesternschaft auf sich hat.
Auch Jean Chastel und Gregoria machen sich auf den Weg nach Rom, um zum einen den Comté deMorangiés und Gregorias Mündel zu finden. In Rom begegnen sie alten wie auch neuen Feinde, aber auch neuen Verbündeten.
Langsam wird auch klar welche Verbindung zwischen Eric und den Abenteurern aus dem Gévaudan besteht.
Über den Autor:
Meine Meinung:
Die Fortsetzung von Ritus, wieder ein actionreicher Urban-Fantasy-Roman aus Heitz’ Feder.
Alle Parteien, sowohl in der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart befinden sich zu Anfange des Romans auf dem Weg nach Rom, da alle Spuren der Feinde auf die Ewige Stadt zu weisen scheinen. Die Gassen und Straßen Roms bieten Heitz auch eine ausgezeichnete Grundlage für rasante Verfolgungsjagden und wilde Gefechte, sie es mit Autos oder zu Fuß, mit neumodischen Maschinengewehren oder mit Musketen und Messern.
Auch neue interessante Charaktere bereichern Sanctum. So bekommt Gregoria noch weitere starke Frauenfiguren zur Seite gestellt und auch Eric macht neue Bekanntschaften. Aber auch längst vergessene Personen bekommen wieder eine wichtigere Rolle.
Die gesamte Story bekommt im Laufe des Buchs immer mehr Schwung, was auch am stetigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart deutlich wird (in Ritus wurde ja eher das Gewicht auf die Geschichte des Gévaudan gelegt). Eigentlich wartet am Ende eines jeden Kapitels ein kleiner Cliff-hanger.
Ein kleines Manko mag sein, dass die ganze Sache gegen Ende doch etwas überdreht und zu voll gepackt mit schießwütigen und brutalen Charakteren wirkt. Allerdings reden wir hier ja auch von einem Urban-Fantasy-Roman, da darf’s dann auch mal so sein, denke ich. Mir persönlich war es am Ende dann doch etwas zu viel, auch wenn die Auflösung der Geschichte sehr interessant gestrickt war.
Das Bonusmaterial war, wie beim ersten Teil, sehr interessant und auf jeden Fall lesenswert. ![]()
Insgesamt hat mir Ritus doch ein kleines bisschen besser gefallen als Sanctum, aber zusammengenommen bilden beiden Bücher ein gut gelungenes Werk mit spannender Story, gut ausgefeilten Handlungssträngen und vorallem einem sehr angenehmen und passenden Schreibstil. Wer allerdings nicht auf wilde Actionfilme bzw. viel Schießerei und auch den ein oder anderen Toten steht sollte hier lieber die Finger von lassen.
Empfehlen würde ich, beide Bücher möglichst zeitnah zu lesen. Teilweise musste ich nämlich stark überlegen, wie die Personen nochmal zusammenhingen. ![]()
Sunday, February 1. 2009
Trigun Vol. 1 – Yasuhiro Nightow
Sprache: Englisch
Originalsprache: Japanisch
Seiten: 360
Verlag: Dark Horse Comic
ISBN: 978-1-593-07052-6
Inhalt:
Auf einem weit entfernten Wüstenplanet hat die Menschheit ein neues Zuhause gefunden. Einige noch erhaltene Power Plants (Kraftwerke mit seltsamen Wesen im Inneren) sichern das Überleben auf diesem unwirtlichen Planeten, um sie herum haben sich Städte gebildet. Doch eines Tages wird eine dieser Städte, July, komplett dem Erdboden gleichgemacht. Ein Mann namens Vash the Stampede oder auch Humanoid Typhoon (menschlicher Taifun) wird dafür verantwortlich gemacht und man setzt ein Kopfgeld von $$60 billion double dollars (die Währung auf dem Wüstenplaneten) auf ihn aus. Von da an wird Vash von vielen Kopfgeldjägern verfolgt, die eigentlich hauptsächlich für die Schneise der Zerstörung verantwortlich sind, die er hinter sich herzieht, denn Vash selbst ist eigentlich ein Pazifist.
Meine Meinung:
Zu allererst muss ich sagen, dass ich bevor ich mit dem Manga begonnen habe, den Anime gesehen habe und erst dadurch überhaupt auf die Idee kam mir den Manga zu besorgen. Die Abwechslung zwischen Witz und Ernst während der Story hat mich gefesselt und macht sie zu etwas besonderem. Der Hauptcharakter Vash wird einem sofort sympathisch und tut einem teilweise doch schon sehr Leid, weil er eigentlich immer unverschuldet in irgendwelche Schwierigkeiten kommt. So kommen zum Teil sehr witzige Szenen zustande. Auf der anderen Seite hat Vash eine feste Vorstellung vom Leben und lebt seine pazifistische Vorstellung bis zum Äußersten.
Der erste Band gibt schon einige kleine Einblicke in Vashs Vergangenheit und zeichnet Vashs Charakter deutlich ab. Aber man merkt deutlich, dass es der Eröffnungsband ist, da man fast gar keine Antworten zu den Personen oder den Orten erhält. Das Ende ist relativ offen.
Der Zeichenstil wechselt von sehr detailreichen Gesamtüberblicken zu rasanten Kampfszenen. Teilweise werden auch Handlung oder Gesichtsausdrücke stark vereinfacht dargestellt (besonders in den witzigeren Szenen). Der Stil hat mir insgesamt sehr gut gefallen, allerdings waren einige der dargestellten Bewegungen schwer nachzuvollziehen und ich würde sagen, dass mir da das Vorwissen aus dem Anime sehr geholfen hat, da ich dadurch schon einigen Szene kannte und die Darstellung im Manga besser interpretieren konnte. Wer den Anime nicht kennt, könnte damit eventuell seine Probleme haben.
Anmerkung zur Serie:
Eigentlich war Trigun Vol. 1 zuerst in zwei Bänden erschienen, aber ist später dann als ein Doppelband erschienen (verlinkte Ausgabe). Genauso verhält es sich mit Trigun Vol. 2. Nach diesen beiden Bände wird die Serie als „Trigun Maximum“ weitergeführt, da zwischendurch ein Verlagswechsel stattgefunden hat. Soweit ich weiß, sind die ersten zwei Bände von Trigun und vier Bände von Trigun Maximum auch auf Deutsch im Carlsen Verlag erschienen. Die Übersetzung wurde dann allerdings vorerst eingestellt.
Sunday, January 18. 2009
Das Auge des Golem – Jonathan Stroud
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
englischer Titel: Bartimaeus 2. The Golem’s Eye
Seiten: 672
Verlag: Omnibus
ISBN: 978-3570218538
Inhalt:
Der junge und ehrgeizige Zauberer Nathanael, der sich in der Zaubererwelt John Mandrake nennt, hat nach seinem Abenteuer mit dem Amulett von Samarkand eine steile Karriere begonnen. Doch seit neuester Zeit verübt der Widerstand immer wieder neue Anschläge und als diese auf einmal ungeahnte Maßstäbe annehmen und Nathanael bezweifelt, dass sie tatsächlich vom Widerstand verübt wurden, muss er um seine Stellung fürchten. Seinen einzigen Ausweg sieht er darin, wieder einmal den Dschinn Bartimäus zu beschwören.
Derweil bereitet der Widerstand unter der Leitung eines geheimnisvollen Fremden einen neuen Plan vor. Nur Kitty, die schon einen kurzen Auftritt im ersten Band hatte, kommt das Ganze etwas komisch vor.
Über den Autor:
Jonathan Stroud wurde 1970 im englischen Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Er arbeitete zunächst als Lektor für Kindersachbücher. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin von Kinderbüchern, und der gemeinsamen Tochter Isabelle in der Nähe von London.
Meine Meinung:
Ähnlich wie im ersten Band geht es rasant und witzig zu in diesem Buch. Jonathan Strouds Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen.
Im zweiten Teil der Bartimäus-Reihe wird eine neue Hauptfigur eingeführt, Kitty, die man schon einmal kurz im ersten Band kennenlernt. So wird in diesem Buch aus drei Perspektiven erzählt (Bartimäus, Nathanael und Kitty), was einem verschiedene Sichtweise auf das Geschehen ermöglich. Dabei haben besonders die Übergänge überzeugt.
Auch wurden die witzigen Fußnoten in Bartimäus’ Passagen beibehalte, die dem ganzen immer eine gewisse komische Note verleihen.
Leider kamen diese Passagen eher weniger vor, weil zumeist aus Kittys oder Nathanaels Sich erzählt wird. In der Mitte des Buches ergab sich dadurch doch schonmal die ein oder andere Länge, wobei ich die Geschichte insgesamt sehr spannend fand.
Leider kommt „Das Auge des Golem“ nicht ganz an den ersten Band der Reihe heran, ist aber dennoch auf jeden Fall lesenswert.
Wednesday, December 31. 2008
Mein Lesejahr 2008
Insgesamt: 32 gelesene Bücher
Stärkster Monat: Januar, März, Juli, Dezember (je 4 Bücher)
Meistgelesenster Autor:
1) J.R. Ward > 6
2) Stephen King > 3
3) Charlaine Harris > 3
Durchschnittliche Note/Bewertung (1=super; 6= abgebrochen): 2,1
____________________________________________________________________________
| Januar: | ||
| Dark Lover (1,5) | - | J.R. Ward |
| Bartimäus – Das Amulett von Samarkand (1,5) | - | Jonathan Stroud |
| Der Vampir, der mich liebte (3) | - | Charlaine Harris |
| Vampire bevorzugt (3) | - | Charlaine Harris |
| Februar: | ||
| So finster die Nacht (LR) (3,5) | - | John A. Lindqvist |
| März: | ||
| Lover Eternal (2) | - | J.R. Ward |
| Der Kreis der Dämmerung-Teil 1 (2) | - | Ralf Isau |
| Ball der Vampire (2,5) | - | Charlaine Harris |
| Lover Awakened (1) | - | J.R. Ward |
| April: | ||
| Sakrileg (2) | - | Dan Brown |
| Mai: | ||
| Lover Revealed (1,5) | - | J.R. Ward |
| Die Augen des Drachen (1,5) | - | Stephen King |
| Kitty and the Midnight Hour (2) | - | Carrie Vaughn |
| Juni | ||
| Tochter der Dunkelheit (LR) (3) | - | Tanya Carpenter |
| Lover Unbound (1,5) | - | J.R. Ward |
| The Morganville Vampires Book 1 (2) | - | Rachel Caine |
| Juli: | ||
| The Stand (2) | - | Stephen King |
| Per Anhalter durch die Galaxis (3) | - | Douglas Adams |
| Lover Enshrined (2) | – | J.R. Ward |
| Ritus (1) | - | Markus Heitz |
| August: | ||
| Das Haus der Wölfe (2,5) | - | Donna Boyd |
| Breaking Dawn (4,5) | – | Stephenie Meyer |
| Die Bestie vom Morice Lake (3,5) | - | Leah B. Natan |
| September: | ||
| Brave New World (2,5) | - | Aldous Huxley |
| Oktober: | ||
| Die Säulen der Erde (LR) (1,5) | - | Ken Follet |
| November: | ||
| Die Schneewölfin (2) | - | Donna Boyd |
| Dezember: | ||
| Blaze (2) | - | Stephen King |
| Das unendliche Licht (1,5) | - | Thomas Finn |
| Das rote Palais-Die Totenwächterin (LR) (1,5) | - | Helene Henke |
| Schmitz’ Katze (1,5) | - | Ralf Schmitz |
| Faust – Der Tragödie erster Teil (3) | - | Johann Wolfgang Goethe |
eigentlich wollte ich an diesem Post ja nicht mehr rumfummeln, aber ich musste noch den Faust ergänzen (gestern Nacht noch zuende gelesen).
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