So, endlich ist es soweit: Mein Wacken Bericht…vorerst ohne Fotos…(irgendwie will das heute mit dem hochladen nicht so recht)
Mittwoch morgens (29.07.) ging es los. Um 5Uhr trafen wir uns mit den anderen Mitgliedern unserer Wacken-Gruppe. Damit man uns auch weithin als Wacken-Jünger erkennen konnte wurden die Heckscheiben der Autos gekonnt mit W:O:A beklebt. Der kleine Saxo wurde schon am Abend zuvor zum SaxoN und Slayer-Mobil umfunktioniert (Ich frage mich, ob das Kreppband wieder von der Motorhaube abgegangen ist?!
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In Münster ist dann der letzte Teil unserer Gruppe zu uns gestoßen und wir konnten uns wieder auf den Weg ins Holy Land machen.
Um ca. 13 Uhr war es dann soweit, wir standen auf dem Campground zwischen vielen anderen Metallern. Unter der glühenden Sonne bauten wir unsere Zelte, den Pavillon und den Riesen-Veltins-Schirm auf. Dann gings ab zum Bändchenholen. Nachdem wir unser Grillgut (Hähnchenfilet á la „Mhh ich liebe Kohle zum Abendbrot“) vernichtet hatten streiften wir nocheinmal über den Mittelalter- und den Metal-Markt.
Nach einer eigentlich recht angenehmen Nacht trotz Metal überall, konnten wir austesten, wie gut man eigentlich Brot auf dem Grill toasten kann (Mhh, schon wieder Kohle!!!). Der Tag verlief eigentlich recht ereignislos, bis man sich abends zum Top-Act Iron Maiden aufmachte (natürlich mehrere Stunden vorher – man will ja schließlich was sehen). So konnten wir auch noch in den Genuss der Band Airbourne kommen und mussten leider Avenged Sevenfold ertragen.
Doch die megamäßige Show und das Engagement von Maiden-Frontmann Bruce Dickinson für seine Fans („Move the fucking crane!!!!“) machten alles andere vergessen. Ich glaube, das mit eins der geilsten Konzerte, das ich jemals gesehen habe. Alle Hits wurden gespielt, 65000 Fans sangen mit – ein unbeschreibliches Gefühl, ein Teil davon zu sein. (Schlecht war auch nicht, als besagte Fans nach dem Konzert bei „Always look on the bright side of live“ mitsangen).
Wahrlich eine „Night to remember“.
Freitag: Der härteste Tag. Schon nachmittags machten wir uns auf zum Festivalgelände. Es folgte einer Band der anderen. Insgesamt standen wir sicherlich 8 Stunden und das bei schon nicht mehr ganz so tollem Wetter. Meine Favouriten dieses Tages sind eindeutig Ensiferum und COB. Von Kamelot und Sonata Arctica hatte ich mir eigentlich mehr versprochen, doch wie so schön im Spiegelbericht stand, sie überschritten die Schwelle zum Kitsch mit Siebenmeilenstiefeln. Von COB, sonst nicht unbedingt eine meiner Lieblingsbands, war ich sehr positiv überrascht. Geile Lieder, geile Show!
Avantasia konnte ich mir leider nicht mehr ansehen, obwohl mir von allen Seiten bestätigt wurde, dass es sich gelohnt hätte. Aber meine Beine wollten einfach nicht mehr…
Eine weitere Nacht mit felsenfestem Schlaf später: Der letzte Wacken-Tag….eine leichte Melancholie machte sich bei mir breit….das war’s schon wieder???
Abends nur noch 5 Bands. Mittags wollten meine armen geschundenen Beine noch nicht.
At the Gates überzeugten nicht wirklich. Nightwish auch nicht. Das könnte zum einen daran liegen, dass der Ton nicht so super ausbalanciert war, aber auch daran, dass die neue Sängerin einfach nicht die alten Lieder singen kann… die Stimmung war am Boden. Dafür rockten Kreator (wenn auch nur aus der Ferne) und Lordi das Haus. Beide hatten eine super Bühnenshow und wussten, wie sie das Publikum animieren mussten. Ein gelungener Abschluss.
Den nächsten morgen bauten wir dann nur noch in aller Ruhe ab und machten uns auf den Heimweg….ein langer Heimweg, wie sich herausstellen sollte…Stau überall. Aber wir sind doch noch heil angekommen und die Karten für nächstes Jahr werden bestellt, sobald sie rauskommen 