Sprache: Deutsch
Seiten: 382
Verlag:Piper
ISBN: 978-3-492-25377-2
 
Inhalt:
Klappentext:
In Sledwaya, der Stadt, in der „das Gesunde krank und das Kranke gesund ist, spielt der neue Roman des zamonischen Großschriftstellers Hildegunst von Mythenmetz. Er handelt von der Auseinandersetzung zwischen Echo, dem höchstbegabten Krätzchen, und Succubius Eißpin, dem furchtbaren Schrecksenmeister Sledwayas, der Faust und Mephistio in einer Person zu verkörpern scheint. Dieser lässt nichts unversucht, um sich mittels der Alchemie zum Herrn über Leben und Tod aufzuschwingen – und dazu braucht er nichts notwendiger als das Fett von Echo, der gezwungen ist, einen teuflischen Vertrag mit Eißpin abzuschließen.
 
Meine Meinung
Bei diesem Buch fange ich ausnahmsweise mal mit dem Cover an. Es ist komplett blau, genauer gesagt sind lauter blaue Ziegel zu sehen. Aus einem Loch zwischen den Ziegeln guckt forsch der Held, Echo das Krätzchen, hervor. Wie alle Illustrationen im Buch, ist auch das Cover von Walter Moers gestaltet. Als kleines Gimmick gab es zu dem Taschenbuch des Piper-Verlags auch noch ein Lesezeichen, dass einen Ausschnitt des Covers zeit…echt toll und praktisch.
Die Geschichte von Echo dem Krätzchen (eine Kratze ist eine zamonische Katzenart, die alle Sprachen beherrscht) ist wundervoll in gewohnt witziger moers’scher Weise erzählt. Moers hat eine einzigartige Art seine Schauplätze und Figuren zu beschreiben, sich in wilde Aufzählungen der zamonischen Lebewesen und Verhaltensweisen zu stürzen.
Die Charaktere in diesem Buch wurden vom Autor wirklich sehr liebevoll ausgearbeitet. Eigentlich waren mir alle Figuren irgendwie sympathisch, sogar der miesepetrige und fiese Schrecksenmeister.
Im Buch wird erwähnt, dass dies ein kulinarisches Märchen ist. Und spätestens, als Echo zum ersten mal etwas zu Essen vorgesetzt bekommt, weiß man warum. Teilweise läuft einem richtig das Wasser im Munde zusammen bei der Beschreibung der ganzen Leckereien, die dem Krätzchen kredenzt werden
.
Wie üblich wird die Geschichte durch Zeichnungen von Walter Moers unterstrichen, was ich an seinen Büchern wirklich schätze. Viele seiner Figuren wäre sonst in meiner Fantasie wohl gesichtslos.
 
Bewertung:
Auf jeden Fall mein Monatshighlight im August. Ich persönlich finde nämlich keinen einzigen Punkt den ich bemängeln müsste. Ein rundes, witziges und interessantes Zamonien-Abenteuer.
Es empfiehlt sich „Die 13 ½ Leben des Käptn Blaubär“, „Ensel und Krete“ und „Rumo“ vor diesem Buch zu lesen.
von 5
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