Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Seiten: 399
Verlag: Weltbild
ISBN:978-3868001389
Inhalt:
Sammelband „Unheimliche Geschichten“ enthält 22 Kurzgeschichten von E.A. Poe. Darunter befinden sich auch bekanntere Grusel-Werke von Poe wie z.B. „Der schwarze Kater“ (teilweise auch „Die schwarze Katze“ genannt), „Im Strudel des Malstroms“ und „Der Untergang des Hauses Usher“. Aber auch zwei Detektiv-Geschichten über den hobbymäßigen Ermittler Dupin finden sich in diesem Sammelband („Der Doppelmord in der Rue Morgue“ und „Der entwendete Brief“).
Die Geschichten werden immer wieder begleitet von Illustrationen von Beate Brömse.
Über den Autor :
Poe wurde am 19.01.1809 in Boston als Sohn von Schauspielern geboren. Er verwaiste schon im Alter von 10 Jahren. 1826 begann er ein Studium an der University of Virginia. 1827 kam er zum Militärdienst, von dem er 1831 entlassen wurde. 1838 heiratete er seine Cousine Virgiania Clemm, die 1847 starb und ihn hilflos zurückließ. Poe lebte in bitterer Armut und starb am 07.10.1849 in Baltimore unter nicht geklärten Umständen.
Quelle:Projekt-Gutenberg.de
Meine Meinung:
„Unheimlich Geschichten“ besticht schon durch sein Äußeres. Die vordere Seite des Umschlags ziert eine Illustration von Beate Brömse, ein Schloss in einem See, umrankt von düsteteren Ästen.
Solche interessanten Illustrationen ziehen sich durch das ganze Buch und zu jeder Geschichte gibt es mindestens eine.
Zu dem Inhalt der Geschichten möchte ich gar nicht viel sagen. Die meisten haben mir ziemlich gut gefallen. Poe schafft es allein durch das Erschaffen einer schaurigen Atmosphäre gute Gruselstimmung zu erzeugen.
Von der Story gab es Geschichten die mir sehr gut gefallen haben, einige eher mittelmäßige, aber auch ein zwei die dann doch eher ein Abklatsch / eine Wiederholung einer vorheringen Geschichte waren. Alles in allem eine bunte Mischung (wie wohl in jeder Kurzgeschichtensammlung).
Der Übersetzerin Hedda Eulenberg muss ich mein Lob aussprechen, da sie die poetische Ausdrucksweise Poes auch im Deutschen beibehalten hat, was der Atmosphäre der Geschichten sehr gut getan hat.
Da leider nicht alle Geschichten so interessant/spannend waren, würde ich das Gesamtwerk eher im Mittelbereich einordnen, obwohl durchaus auch sehr gute Geschichten zu finden waren und die Illustrationen dem Buch das gewisse Etwas gegeben.

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