Sprache: Englisch
Seiten: 322 (mit Nachwort und Literaturhinweisen)
Verlag: Reclam
ISBN: 978-3150092842
Inhalt:
„Brave New World“ beschreibt eine Welt, in der Kinder nur noch im Reagenzglas gezeugt werden, in der jeder zum Gesellschaftsmenschen konditioniert wird und das von Anfang an. Ein striktes Kasten-System garantiert für die so hoch gehaltene Stabilität. Das Motto der Gesellschaft lautet Fröhlichkeit für alle. Doch es gibt auch Menschen, die in diesem System nicht glücklich sind und sich nach etwas anderem, Freiheit, sehnen.
Meine Meinung:
Aldous Huxley schafft es eine sehr beklemmende und bedrückende Atmosphäre zu schaffen und das schon in den ersten zwei Kapiteln. Er beschreibt wie Embryos schon vor der Geburt vorbestimmt werden für ihr späteres Leben und wie sich alles in das große System einfügt.
Diese Grundatmosphäre zieht sich mal stärker, mal schwächer durch das ganze Buch. Die Geschichte gewinnt Kapitel für Kapitel an Fahrt und wird, trotz ein paar kleinen Längen, immer interessanter und spannungsgeladener.
Huxleys Schreibstil ist zwar etwas altmodisch (das Buch wurde immerhin schon 1932 veröffentlicht), aber dennoch sehr angenehm zu lesen. Probleme hatte ich nur am Anfang, weil sehr viele technische und biologische Begriffe aufgetaucht sind. Doch da haben mir die Vokabelhilfen (bei meine Ausgabe des Buchs), die am unteren Rand jeder Seite zu finden waren sehr gut geholfen. Auch kommen sehr viele Anspielungen auf berühmte Personen oder Stücke von Shakespeare im Buch vor, auch hier waren die Anmerkungen sehr hilfreich.
Ich kann nur abschließend sagen, dass das Buch auf jeden Fall lesenswert ist. Es ist interessant und regt zum Nachdenken an. Die englische Ausgabe würde ich hier eher empfehlen, da bei einigen deutschen Übersetzungen Namen und andere Dinge ausgetauscht wurden.
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