Sprache: Deutsch
Originalsprache: Schwedisch
Originaltitel:Den Osynlige
Seiten: 208
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-62164-9
 
Inhalt:
„Es war an einem der ersten Tage im Mai, als Hilmer Erikson entdeckte, dass er unsichtbar geworden war.“ So beginnt die Geschichte von Hilmers Verschwinden und der verzweifelten Suche nach ihm. Der Polizist Harald Fors sammelt Puzzleteil für Puzzleteil, um hinter Hilmers plötzliches Verschwinden zu kommen und deckt dabei immer mehr die unterschwelligen Probleme einer schwedischen Kleinstadt auf. Ausländerfeindlichkeit und Perspektivlosigkeit scheinen ein paar Jugendliche zu einer schrecklichen unbegreiflichen Tat getrieben zu haben…
 
Meine Meinung
„Der Unsichtbare“ umfasst nur 208 Seite und ist doch ein Buch, das sehr fesselnd ist. Man begleitet den unsichtbar gewordenen Hilmer, der sich an nichts mehr erinnern kann und deswegen Fors, dem Polizisten bei seinen Ermittlungen auf Schritt und Tritt verfolgt. Mit jeder Seite wird das Bild das Mats Wahl zeichnet etwas deutlicher. Die Informationen die Fors sammelt, künden von Gewalt und stark ausgeprägtem Neonazitum unter den Jugendlichen in den kleinen Vorstadt-Dörfern.
Mats erzählt seine Geschichte ohne große Höhepunkte, man folgt dem roten Faden ohne, dass dieser besonders große Schlenker macht. Die Sprache ist passend dazu sehr schlicht gehalten. Das ist eine Eigenschaft, die ich auch schon von anderen schwedischen Büchern kenne.
Wahl regt mit seiner Geschichte zum Denken an, liefert aber selbst keine weiterführenden Erklärungen ab. Die Schlichtheit der Erzählung der Sprache, die er verwendet, heben die eigentliche Thematik gut hervor, wodurch ich das Buch doch als sehr eindringlich empfunden habe.
 
Bewertung:
Ich vergebe für dieses interessante und gut zu lesende Buch 4 von 5 Punkten
