Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
englischer Titel: The Magician’s Guild
Seiten: 543
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442243945
Inhalt:
Sonea ist ein Mädchen aus dem Hüttenviertel, dem ärmsten Teil der Stadt Imardin. Am Tag der jährlichen Säuberungen, an dem die ärmeren Bürger sowie Bettler und Obdachlose aus den inneren Bereichen der Stadt vertrieben werden , schließt sie sich einer Gruppe Jugendlicher an, die Steine auf die Magier werfen, die jedes Jahr die Säuberungen durchführen. Wie immer prallen alle Steine vom Schutzschild der Magier ab. Als Soneas Stein wie durch ein Wunder den eigentlich undurchdringlichen Schild passiert und einen Magier am Kopf trifft, wird man auf Sonea aufmerksam.
Eine abenteuerliche Suche nach dem Mädchen beginnt, denn die Zeit bis Sonea die Kontrolle über ihre vorher unentdeckten magischen Fähigkeiten verlieren wird ist knapp bemessen.
Über den Autor:
Trudi Canavan wurde 1969 im australischen Melbourne geboren. Sie arbeitete als Grafikerin und Designerin für verschiedene Verlage und begann nebenbei zu schreiben. 1999 gewann sie den Aurelias Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte.
Ihr Debütroman, der erste Band der „Gilde der schwarzen Magier“ wurde mit großer Begeisterung aufgenommen und ist inzwischen zu einem spektakulären internationalen Bestseller-Erfolg geworden.
Mehr über die Autorin: www.trudicanavan.com
(aus dem Klappentext entnommen)
Meine Meinung:
Dieses Buch hat schon ewig bei mir gesubbt, aber nachdem ich es gelesen habe, kann ich gar nicht mehr nachvollziehen warum.
Trudi Canavan hat eine sehr interessante Fantasy-Welt geschaffen (auch wenn sie sich bis jetzt eigentlich nur auf die Stadt Imardin beschränkt hat). Ihre Charaktere sind gut gezeichnet und man sympathisiert sehr schnell mit der Hauptperson Sonea. Es fehlt aber auch nicht an interessanten bösen oder undurchschaubaren Charakteren.
Die Geschichte wird immer abwechselnd aus der Sicht Soneas und der der Magier geschildert, sodass der Leser zwar die Interessen und Beweggründe beider Seiten kennt, aber immer noch mitfiebern kann, ob es schließlich zu einem Aufeinandertreffen bzw. einer Einigung zwischen ihnen kommt.
An keiner Stelle des Buches treten unangenehme Länge auf, wodurch das Buch für mich durchgehend spannend blieb. Auch meinem sonst eher lesescheuen Bruder (
) hat das Buch sehr gut gefallen (er hat sich sogar noch die beiden Folgebände zugelegt).
Einen weiteren Pluspunkt ergattert sich „Die Rebellin“ durch das beigefügte Kartenmaterial und das Glossar für Begriffe aus Canavans Fantasy-Welt (auch wenn die meisten Begriffe schon im Text erklärt werden und es eigentlich nicht so viele sind).
Mein Fazit ist, dass ich eigentlich rund um zufrieden bin mit Canavans erstem Roman
Ich freue mich schon auf die Folgebände.