Sprache: Deutsch
Seiten: 624
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3-426-63979-5
Inhalt:
Eric von Kastell verschlägt es im Folgeband von Ritus nach Rom, die Ewige Stadt, wo er hofft seine Geliebt Lena wiederzufinden und herauszubekommen, was es mit der geheimnisvollen Schwesternschaft auf sich hat.
Auch Jean Chastel und Gregoria machen sich auf den Weg nach Rom, um zum einen den Comté deMorangiés und Gregorias Mündel zu finden. In Rom begegnen sie alten wie auch neuen Feinde, aber auch neuen Verbündeten.
Langsam wird auch klar welche Verbindung zwischen Eric und den Abenteurern aus dem Gévaudan besteht.
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Meine Meinung:
Die Fortsetzung von Ritus, wieder ein actionreicher Urban-Fantasy-Roman aus Heitz’ Feder.
Alle Parteien, sowohl in der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart befinden sich zu Anfange des Romans auf dem Weg nach Rom, da alle Spuren der Feinde auf die Ewige Stadt zu weisen scheinen. Die Gassen und Straßen Roms bieten Heitz auch eine ausgezeichnete Grundlage für rasante Verfolgungsjagden und wilde Gefechte, sie es mit Autos oder zu Fuß, mit neumodischen Maschinengewehren oder mit Musketen und Messern.
Auch neue interessante Charaktere bereichern Sanctum. So bekommt Gregoria noch weitere starke Frauenfiguren zur Seite gestellt und auch Eric macht neue Bekanntschaften. Aber auch längst vergessene Personen bekommen wieder eine wichtigere Rolle.
Die gesamte Story bekommt im Laufe des Buchs immer mehr Schwung, was auch am stetigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart deutlich wird (in Ritus wurde ja eher das Gewicht auf die Geschichte des Gévaudan gelegt). Eigentlich wartet am Ende eines jeden Kapitels ein kleiner Cliff-hanger.
Ein kleines Manko mag sein, dass die ganze Sache gegen Ende doch etwas überdreht und zu voll gepackt mit schießwütigen und brutalen Charakteren wirkt. Allerdings reden wir hier ja auch von einem Urban-Fantasy-Roman, da darf’s dann auch mal so sein, denke ich. Mir persönlich war es am Ende dann doch etwas zu viel, auch wenn die Auflösung der Geschichte sehr interessant gestrickt war.
Das Bonusmaterial war, wie beim ersten Teil, sehr interessant und auf jeden Fall lesenswert. 
Insgesamt hat mir Ritus doch ein kleines bisschen besser gefallen als Sanctum, aber zusammengenommen bilden beiden Bücher ein gut gelungenes Werk mit spannender Story, gut ausgefeilten Handlungssträngen und vorallem einem sehr angenehmen und passenden Schreibstil. Wer allerdings nicht auf wilde Actionfilme bzw. viel Schießerei und auch den ein oder anderen Toten steht sollte hier lieber die Finger von lassen.
Empfehlen würde ich, beide Bücher möglichst zeitnah zu lesen. Teilweise musste ich nämlich stark überlegen, wie die Personen nochmal zusammenhingen. 